Manege frei - Zirkus Grielius
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Zirkus-Ball, so hieß das Motto des diesjährigen Sitzungsballs der KG Närrischen Grielächer in Worringen. Schon bevor die Sitzung begann, hauchte ein Zirkusduft durch das Vereinshaus. Im Foyer gab es für jeden Sitzungsgast frisches Popcorn und überall wo man hinschaute, waren Clowns und andere Zirkuskostüme zu sehen. Ein Clown auf dem Einrad, ein anderer Clown zauberte aus Luftballons Figuren für die Gäste, ein Bär hatte sich eingeschlichen und Löwen gab es auch unter den Gästen. Auf der Bühne begeisterten die „Akrogirls“ bereits vor Beginn der Sitzung die ankommenden Gäste mit ihrer Akrobatik. Michael Ligocki begleitete sie mit dem Lied „Jetzt geht´s los“, was dann auch um 20 Uhr passierte.

Erstmals in der Konstellation begrüßten Markus Kohr und Bernd Wirtz als Zirkusdirektoren das Publikum und zauberten Prinz Dominik I. mit seinem Gefolge auf die Bühne. Mit einer grandiosen Stimmung stellte Prinz Dominik I. seinen Hofstaat und den Prinzenschlager vor -gesungen von dem Grielächer Mitglied Sarah Steven. Nachdem das ganze Schmölzje in der Loge Platz genommen hatte, kam ein ganzer Knubbel Pänz auf die Bühne, der Stolz der Grielächer, das Kindertanzkorps. Mit 24 Pänz tanzten die Kinder auf dem Lied „JECK YEAH“ von Brings. Es war toll anzusehen, wie so ein „Knubbel Flüh“ auf der Bühne auf dieses rockige Lied den Tanz präsentierte. Traditionell mussten die Kinder sich natürlich auch selber vorstellen, was immer sehr amüsant ist. Da kamen die beiden Zirkusleiter doch arg ins Schwitzen.


„Loki und Smoki vor der Himmelstür“, so hieß es in dem darauf folgendem Zwiegespräch zwischen David Jansen und Dominik Müsch. Eine tolle Rede über Loki und Helmut Schmidt. Mit ihrer amüsanten Sichtweise aus dem Himmel auf die irdischen Gestalten ernteten sie großen Beifall. Auch im Zirkus wird schon einmal geschunkelt. Sandra Wolinski hauchte mit dem bekannten Lied „Wenn du wells“ von den Paveiern eine tolle Stimmung ein und der ganze Saal sang und schunkelte mit.
Was im Zirkus natürlich nicht fehlen darf, ist ein Jongleur. Absolut etwas fürs Auge und wirklich fantastisch anzusehen war der Auftritt des Jongleurs Herr Jeminé (Markus Steck). Er zog die Blicke des Publikums in seinen Bann und erntete einen großen Applaus. Von der Grielächer Bühne nicht mehr wegzudenken ist Susanne Kübler. Sie begeistert schon seit vielen Jahren das Grielächer Publikum mit ihren Auftritten. In diesem Jahr heizte sie mit einem Lied von den Funky Marys „E Stöck vun mir“ dem Saal ein. Die Stimmung war fantastisch, passend für den nächsten Auftritt. Man kann es auch Akrobatik nennen, das Männerballett „Blattfeddere“. In diesem Jahr auf das bekannte Lied „Hula Hoop“ mit einer tollen Performance, die zum Thema Zirkus passte. Im Zirkus muss man auch mal zuhören können. Mit einer tollen Rede zog Fabian Dittgen als „Ne Schwaadlappe“ die Zirkusgäste in seinen Bann und erntete viel Beifall.
Dann kamen die Zirkusdirektoren und der Prinz ins Spiel. Auch im richtigen Zirkus gibt es immer wieder Überraschungen. Der Hofstaat musste sich mit entsprechenden Tierutensilien kostümieren und herhalten für eine kleine Tierdressur-Nummer. Das Publikum hatte sehr viel Spaß. Spontanität muss man dem Hofstaat lassen. Herrlicher Auftritt und tolle Moderation der beiden Zirkusdirektoren. (Markus Kohr und Bernd Wirtz). Mit einem Kölschen Potpourri begeisterten danach „Krumm & Schief“ das Publikum und ernteten viel Mitgesang und Applaus durch die Zirkusbesucher.
Ein bisschen Comedy gehört mittlerweile auch zum Zirkus. So präsentierte sich eine neu formatierte Gruppe, die „Wackel Wally´s“. Auf das Lied „Dä Clown für üch“ gab es eine sehr amüsante Darbietung. Bei dem Lied „Achterbahn“ bekamen sie dann noch Unterstützung von Zirkusleiter Bernd Wirtz. Vom Publikum aus blickend, sah es wirklich wie eine Achterbahnfahrt aus. Das Publikum war fasziniert und der Applaus riesengroß.
Dann kam wieder eine Augenweide. Das Jugendtanzkorps der Närrischen Grielächer. Auf die Musik „Uns jeiht et joot“ von den Paveiern präsentierte das Jugendtanzkorps einen exzellenten Tanz. Über den Nachwuchs muss sich der Verein keine Sorge machen. Wer mit solcher Freude tanzt, ist durch und durch Karnevalist. Auch schon seit vielen Jahren auf der Bühne zu sehen, sind die „Zwei Schichtige“. Sie unterhielten sich wieder über viele amüsante Themen und überlegten sogar bei den Funken einzutreten. Anstatt einer Moritat übten Sie sich in diesem Jahr im „Rappen“. Auch hier blieb fast kein Auge trocken.
Auch der Nachwuchs der Gesangstalente ist bei den Grielächern gesichert. Sarah Steven begeisterte mit ihrer Stimme und dem Lied „Ich brauch kein Cabrio“ von den Funky Marys das Publikum. Das Aushängeschild der KG Närrischen Grielächer ist das Traditionstanzkorps. In diesem Jahr mit einer Mischung aus alten und neuen Karnevalshits präsentierten sie ihren neuen Tanz. Clowns gab es zwar reichlich im Saal, aber diese Clowns die auf die Bühne kamen, wollten ein Lied über ihr Clownleben darbieten. Mit dem Lied „Ich wär so gern ein Clown“ präsentierte die „Trummegruppe“ ein tolles Lied zum Abschluss des Zirkusballs und läutete damit den Ball ein.

Die Sitzung war zwar zu Ende, aber es heißt ja Zirkus-“Ball“. Um ca. 23:30 Uhr gab es noch einen Überraschungsauftritt von „Mr. Tottler. Ein kleines „Mitsingkonzert“ mit kölschen Hits, die jeder kennt und  die jeder mitsingen konnte. Danach wurde noch lange viel gesungen und getanzt und die Schnüss geschwaad.

Die Grielächer danken dem tollen Zirkuspublikum und der tollen Kostümauswahl, die sich viele Sitzungsbesucher haben einfallen lassen und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.


WorringenPur.de/26.01.2017
Bericht: Nicole Kohr
Fotos: Ralf Loesch
Redakt. & digit. Bearbeitung:
Matschkowski