Neues, Altbewährtes und Ehrungen
Kostümsitzung der KG Immerfroh 1902 e.V.
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Köln-Worringen
Wie traditionell in jedem Jahr, veranstaltete die KG Immerfroh 1902 e.V. am Samstag, den 11. Februar 2017 ihre Kostümsitzung. Pünktlich um 20:00 eröffnete Tobias Esser als Sitzungspräsident den Abend. Nach Einzug des Elferrates folgte sogleich hoher Besuch – Seine Tollität Prinz Dominik I. wollte sich den ersten Auftritt des Abends nicht entgehen lassen und nahm daher erstmal in seiner Loge Platz. Und dieser wartete auch bereits ganz aufgeregt draußen vor der Saaltür – das Kindertanzcorps der KGI. Sowohl die „Minis“ als auch die „Maxis“ begeisterten daraufhin mit Tanz und Zusatztanz.

Nun zog Prinz Dominik I. wieder auf die Bühne. In diesem Jahr führt er als Prinz Karneval unter dem Motto „Mer trecke all an einem Streck – dröm ben ich Prinz für jede Jeck“ durch die Session. Nachdem ihm der Vereinsorden der KGI verliehen wurde, sangen die vier Hofdamen für die erkrankte Sarah Steven den Prinzenschlager. Nach der Vorstellung des Prinzen gab es dann etwas zum Zuhören: Die „Zwei Chaoten“ Jonas Prädel und Lars Steinfeld erzählten so einiges über den Hofstaat und aus ihrem Leben. Auch dem Wunsch nach einer Zugabe kamen sie mit einem gekonnten Ständchen gerne nach.
Auch das Jugendtanzcorps der KGI durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen, sie tanzten auf dem Lied „Dat Kölsche Hätz“ und präsentierten ebenfalls eine Zugabe. Die Gesangsgruppe „Die Möppchen“–sie steht bereits seit 12 Jahren auf der Bühne- begeisterte anschließend die Zuschauer mit „Stamp op“.

Es folgte ein Novum: Zum ersten Mal ging Helmut Steinfeld als „Ne Anstricher“ in die Bütt – und als ob er es schon jahrelang getan hätte, brachte er den Saal gekonnt mit Geschichten aus seinem Arbeitsleben zum Lachen.
„Jesök und Jefunge“ haben sich Marion Fallenbeck und Christian Otten, auch wenn die beiden sich schon länger kennen, und sangen auf der Bühne „3 x Kölle Alaaf“.
Dieses Jahr haben wieder einige Mitglieder ihr Vereinsjubiläum gefeiert. Ehrenmitglied Dieter Paffendorf wurde für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft bereits zuvor im privaten Umfeld geehrt. Auf der Bühne folgten an diesem Abend nun die Ehrungen für 25 Jahre Mitgliedschaft. Geehrt wurden Gudrun Marquardt, Irene Fröhlen, Juliane Dittgen, Anita Laufenberg, Tanja Schmidt und Boris Hartmann.
Eine besondere Ehre kam dann noch Juliane Dittgen, Heinz Laufenberg und Markus Drescher zuteil. Ihnen wurde vom Festkomiteepräsidenten Klaus Dittgen der Verdienstorden in Gold verliehen.


Nach den Ehrungen brachten die Zuckerschnütcher den Saal wieder in Schwung, auch sie sind seit einigen Jahren fester Bestandteil der Sitzung – und tanzten sogar noch eine Zugabe. Danach luden „Mer sin wie mer sin“ mit dem Lied „Irjendwann jehöört jeder irjendwohin“ den Saal zum Schunkeln ein. Es folgte eine weitere Neuigkeit: Moritz Dittgen stand zum ersten Mal allein auf der Bühne und erzählte von seiner Reise nach Hamburg und anderen Geschichten aus seinem Leben. Den Abschluss des ersten Teils der Sitzung absolvierte traditionell das Traditionstanzcorps der Gesellschaft mit Tanzpaar. Der Wunsch nach einer Zugabe sollte aber erst im zweiten Teil der Sitzung erfüllt werden.

Diesen eröffnete Yvonne Mohr, welche ebenfalls erstmalig allein als Gesangsinterpretin auf der Bühne stand. Mit dem Lied „Ich bin der König meiner Stadt“ begeisterte sie den Saal. Es folgte auf der Bühne „Ne Schwadlappe“ (Fabian Dittgen), der mit seinem gekonnten Vortrag Prinz und Saal zum Lachen brachte. Nun sollte auch die Zugabe des Tanzcorps folgen, verkleidet als Bauarbeiter boten sie ihren Zusatz-Showtanz dar.

Auch neu formiert hat sich die Gesangsgruppe „Die Ringelsöck“, welche schon auf der 11. im 11. Sitzung zu sehen waren, und brachten die Zuschauer mit „Ohne Dom, ohne Ring, ohne Sunnesching“ zum Mitsingen.
Nicht nur neue Künstler kamen in diesem Jahr auf die Bühne – Günter Nelles hat schon viele Zwiegespräche auf der Bühne gehalten. Dieses Jahr allerdings stand er nach 12 Jahren Pause erstmalig wieder auf der Bühne und begeisterte das Publikum zusammen mit seinem Schwiegersohn Klaus Dittgen.

Mit einem Potpourri von Marita Köllner brachten „Worringer Jeföhl“ den Saal noch einmal in Schwung, bevor die letzte Tanznummer des Abends folgte: Bereits im zweiten Jahr überzeugten die „Jröne Jungs“ mit ihrer Choreografie auf der Bühne, auch sie tanzten noch eine Zugabe. Zu guter Letzt folgte das traditionelle Abschlusslied, welches alle Sänger des Abends zusammen mit dem Solisten Christian Otten auf der Bühne sangen. Ein letztes Mal schunkelte der Saal zu „Mer sin zo Hus“, ein würdiger Abschluss für die Sitzung.

Insgesamt war es ein sehr schöner, bunter und gemischter Abend, mit altbekannten Interpreten und neuen Auftretenden. Es ist jedes Jahr wieder schön zu sehen, wieviel Arbeit und Freizeit die Mitglieder in diesen Abend investieren, um jedes Jahr ein neues Programm auf die Bühne zu stellen! Ein großer Dank geht an alle Auftretenden und Helfer und natürlich an das fantastische Publikum!


WorringenPur.de/13.02.2017
Bericht: Moritz Dittgen
Fotos: Edgar Koch
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski