Bauen und Feiern
Die Wagenbauerfete der Großen Karnevalsgesellschaft
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Köln-Worringen
Über 2.000 kg geballte Kraft und 1000 Jahre Erfahrung stehen für den Bau des jährlich neu zu gestaltenden Mottowagens zur Verfügung. Traditionsgemäß ruft der Wagenbauerchef Michael Pleißner alle WagenbauerInnen ab Mitte November auf, mit Spaß und Freude das heimische Sofa gegen eine etwas kältere Arbeitsstätte, nämlich die Wagenbauhalle in Rheinkassel, zu tauschen.


Aber die WagenbauerInnen verstehen auch zu feiern. Traditionell laden sie am Fastelovendsfreitag zu ihrer Wagenbauerbauerfete im „Zint Tünnes“ ein. Und so taten sie es auch dieses Jahr. Selbstverständlich schaute auch Prinz Detlev I. mit seinem Hofstaat vorbei. Und er durfte sich über diverse musikalische Darbietungen erfreuen. So trat Marietta Wirtz mit dem Lied „Wenn jetz de Heinzelmänncher köme“ auf. Wolfgang „Wuschel“ Jansen und Jörg „Schummel“ Schumacher sangen im Duett „Stroße en Kölle“. Auch mit dabei waren Claudia Hund und Marika Pilz mit ihrem Lied „Met Musik es alles schöner“. Und in der Tat: Dieses Lied hätte man durchaus zum Motto des Abends erkoren können. Denn unbeschreiblicher Höhepunkt war der Auftritt von Hans-Josef „Juppela“ Dittebrand und Marika Pilz, die, unterstützt von Dr. Holger Miebach (Schlagzeug), Dr. Siegmund Pchalek (Akkordeon), Hans-Jürgen Schlimgen (Gitarre) und Harald Schlimgen (Gitarre), diverse Karnevalsklassiker zum Besten gaben. Und die ganze Kneipe sang lauthals mit. Zu später Stunde waren sich alle einig: Wir in Worringen brauchen keinen Björn Heuser…


WorringenPur.de/15.02.2018
Bericht: Peter Schmidt
Fotos: Andreas Hackmann
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski